Crew

Evi und Michi

Wir erfüllen uns einen Traum und segeln um die Welt

Eveline Pata (1968)

Da ich im Sternzeichen des Krebses zur Welt kam, wurde mir meine Liebe zum Wasser in die Wiege gelegt. Schon als Kind schimpfte meine Mutter mit mir, weil ich immer vom Schwimmbad ganz erfroren und mit roten Augen heimkam. Mit Segeln hatte ich bis zu meinem 40er eigentlich gar nix am Hut.

Aber wie es so spielt im Leben, schenkte mir meine Mädelsrunde einen Urlaubstörn in Kroatien. Unser 72 Jahre alter kroatische Skipper verwöhnte uns 6 segelunerfahrene Damen – es war ein Traum, den wir von da an jedes Jahr wiederholten. Wie günstig für mich, dass meine neue Liebe – Michael, ein Segler ist. Ich habe mich in beides verliebt.

Es ist diese Mischung aus Freiheitsgefühl und Abhängigkeit von Wind, Wetter und Welle, das mich so fasziniert. Das Wasser wiegt meine Seele sanft und das Land zieht gemächlich an einem vorbei – einfach toll.
Was bringe ich mit für so ein Projekt: Ich bin kreativ, wenn es um Problemlösungen geht, außerdem sehr neugierig und durchaus strukturiert. Ich koche gern und gut und bin handwerklich nicht ganz unbegabt. Weiteres liebe ich Tetris zu spielen – ein riesiger Vorteil, um alles an Board so zu verstauen, dass es niemand anderer findet.
Was könnte hinderlich sein für so ein Projekt: Die Sehnsucht nach den Kindern, meiner Familie und Freunden zu Hause.
Mein Wahlspruch für dieses Unternehmen lautet: Ich habe jeden Tag das Recht mich neu zu entscheiden.

Michael Pata (1965)

Meine Liebe fürs Wasser habe ich als Surf- und Segellehrer beim Hofbauer an der alten Donau entdeckt.

Die Donauinsel wurde gerade gebaut und es war zirka 1983 als wir die ersten Schläge auf der Rinne gemacht haben.

Der Erste Törn war 1993 nach Kroatien. Danach ließ mich das Segeln auf dem Meer nicht mehr los.

Den FB2 Schein habe ich 2010 bei Erich Klecka gemacht.

Die letzten Jahre verbrachten Evi und ich in Payerbach und pendelten beide zur Arbeit nach Wr. Neustadt. Zuerst zur FHWN und ab 2014 wechselte ich zu MedAustron. Meinen Brotberuf als IT Techniker habe ich immer mit viel Freude gemacht, bin jetzt aber sehr dankbar, dass ich die Tastatur mit ein paar Seilen tauschen darf.

Dass eine Langfahrt eine interessante Sache sein könnte, lernte ich bei einem neun wöchigen Törn mit Jürgen kennen.

Evi ließ sich dann 2017 überzeugen, als wir zu zweit zwei Wochen lang im Ionischen Meer herum schipperten.

Das Projekt „Wir fahren um die Welt“ war geboren und vier Jahre später werfen wir im Sommer 2021 die Leinen los.

Die Zeit ist mit Bootssuche, Hausverkauf, Organisation des Drumherums und viel Überzeugungsarbeit in der Familie wie im Flug vergangen.

Wir haben in dieser Zeit schon viel erlebt. Ob das Bootsmessen mit Blauwasserseminaren oder Reisen zu Booten, die wir besichtigt haben waren. Wir haben interessante Leute kennengelernt und sind Schritt für Schritt unserem Ziel näher gekommen.

Und hier kommt dann später ein gescheiter Satz oder ein Zitat, wie es halt so üblich ist.

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